Die Kampagne:

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    WASH United nutzt die Frauen-WM 2011 in Deutschland, um mithilfe einer Plakat-Kampagne in deutschen Großstädten mehr Öffentlichkeit für die die Themen sauberes TrinkWAsser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) zu erzeugen. Ziel der Kampagne mit unseren weiblichen „Champions“ Kim Kulig, Inka Grings und der Kapitänin Äquatorialguineas, Genoveva Añomna, ist es insbesondere, darauf aufmerksam zu machen, dass WASH kein geschlechtsneutrales Thema ist, sondern Frauen und Mädchen von fehlendem Zugang zu sauberem Trinkwasser, fehlenden Toiletten und schlechter Hygiene weit schwerer betroffen sind als Männer. Zeit zu handeln!

    Damit Mädchen in Afrika zur Schule gehen,
    statt Wasser zu schleppen.

     

    330 Millionen Menschen in Sub-Sahara Afrika haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser in ihrer unmittelbaren Lebensumgebung. Da Wasserholen in Afrika traditionell Frauensache ist, bedeutet dies, dass Millionen Frauen und Mädchen täglich 6 Kilometer und mehr zurücklegen müssen, um Wasser für ihre Familien heranzuschaffen. Zeit für die Schule oder einkommensgenerierende Arbeiten bleibt da oft nicht mehr, der Weg aus der Armut bleibt verbaut.

    Damit Frauen in Afrika nicht um ihr
    Leben fürchten müssen, wenn sie müssen.

     

    Millionen Frauen und Mädchen in Afrika leben ohne Zugang zu sanitärer Grundversorgung. Anstatt einer hygienischen Toilette haben sie oftmals nur einen Eimer, eine Plastiktüte oder den Busch hinterm Haus. Aufgrund kultureller Tabus müssen Frauen und Mädchen oft auch noch warten, bis es dunkel wird, um nicht gesehen zu werden. Das ist nicht nur unangenehm, sondern lebensgefährlich. Zum einen besteht die Gefahr schwerer Nieren- und Blasenerkrankungen und psychologischer Traumata, zum anderen sind sie der Gefahr sexueller Übergriffe ausgesetzt.

    Weil jeder Mensch ein Recht auf
    sauberes Wasser und Sanitärversorgung hat.


    Im September 2010 haben die Vereinten Nationen den Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. Noch immer leben fast 900 Millionen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2,6 Milliarden – 40% der Weltbevölkerung – haben keinen Zugang zu sanitärer Grundversorgung. Das Millenniumsentwicklungsziel für Sanitärversorgung wird in Afrika voraussichtlich um 200 Jahre verfehlt werden. Es bedarf deutlich größerer Anstrengungen, um dieses fundamentale Recht für alle Menschen zur Realität zu machen. Dies gilt auch für die deutsche Bundesregierung, die sich in der Zusammenarbeit im Wasser- und Sanitärbereich noch stärker auf die Realisierung des Menschenrechts in den ärmsten Ländern der Welt konzentrieren sollte.


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